Neben den Athleten ziehen wohl die Sportstätten bei allen Olympischen Spielen die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Das Olympiastadion in München oder das „Vogelnest“ in Peking ziehen auch nach den Spielen Interessierte aus aller Welt an. Auch 2012 in London stehen einige Wettkampfstätten im Blickpunkt der Öffentlichkeit.
Das Olympiastadion bildet das Herzstück, in welchem alle Leichtathletik-Wettbewerbe stattfinden werden. Es wurde zwischen 2008 und 2011 erbaut und bietet Platz für 80.000 Zuschauer Platz.
Das ExCeL wurde schon 2001 als Messehalle erbaut und für die Spiele umgebaut. Unterteilt in fünf verschiedene Zonen beherbergt es während der Spiele die Sportarten Boxen, Ringen, Judo, Taekwondo, Fechten, Tischtennis und Gewichtheben.
Die Wasserwettbewerbe finden im Aquatics Centre statt. Es wurde extra für London 2012 erbaut und bietet insgesamt 17.500 Zuschauer Platz.
Beim Bau der Copper Box stand vor allem Nachhaltigkeit im Vordergrund. Eine spezielle Lichtkonstruktion verringert den Stromverbrauch um 40 Prozent, gesammeltes Regenwasser für die Toiletten verringert den Wasserverbrauch ebenfalls um 40 Prozent. In der Riverbank Arena wird der Olympiasieger im Hockey gekürt. Zu ersten Mal wird das Hockey-Turnier nicht auf grünem Untergrund ausgetragen.
In der North Greenwich Arena werden neben den Turn- und Gymnastikwettkämpfen auch einige Basketballspiele ausgetragen. Sie wurde ursprünglich für die Millennium-Feierlichkeiten gebaut und 2007 nochmals umgebaut. Neben einer Multifunktionsarena für 20.000 Zuschauer beinhaltet die North Greenwich Arena ein Kino, Bars und Restaurant.
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